Forschung "Westfortsetzung"
Nach fast vier Jahren Grabungsarbeit mit teilweise herben Rückschägen, konnte Ende Juli endlich Neuland betreten werden. Nachdem tags zuvor nochmals ca. 5 m gegraben wurden,tat sich Abends um 20 Uhr endlich der erhoffte Blick in einen großen Gang auf. Mit dieser Motivation schaffe man am folgenden Sonntag um 13 Uhr den Durchstieg.
Hierzu ein Artikel aus dem Herborner-Tageblatt:

Dahinter öffnete sich ein wunderschöner Gang, der reichlich mit Sinter verziert ist und unglaublich schöne Lehmstrukturen enthält. Dieser Gang zieht nach ersten Messungen nach Süden (?). Dahinter hat ein Versturz eine scheinbar riesige Halle oder den Teil des nach Westen ziehenden Hessentunnels teilweise verfüllt. Aber selbst dieser Rest ist sicherlich 25 m lang und ca 15 m hoch und breit.
Dort veschwindet scheinbar auch der Wasserablauf aus dem Siphon, allerdings deutlich tiefer. Dieser Versturz bildet den derzeitigen Endpunkt. Nach dem enorm starken Wetterzug zu urteilen geht es aber sicher weiter. Mehrere Fortsetzungen in der Firste lassen den Blick auf größere Räume in einer zweiten Etage zu.
Hierzu ein Artikel aus dem Herborner-Tageblatt:

Dahinter öffnete sich ein wunderschöner Gang, der reichlich mit Sinter verziert ist und unglaublich schöne Lehmstrukturen enthält. Dieser Gang zieht nach ersten Messungen nach Süden (?). Dahinter hat ein Versturz eine scheinbar riesige Halle oder den Teil des nach Westen ziehenden Hessentunnels teilweise verfüllt. Aber selbst dieser Rest ist sicherlich 25 m lang und ca 15 m hoch und breit.
Dort veschwindet scheinbar auch der Wasserablauf aus dem Siphon, allerdings deutlich tiefer. Dieser Versturz bildet den derzeitigen Endpunkt. Nach dem enorm starken Wetterzug zu urteilen geht es aber sicher weiter. Mehrere Fortsetzungen in der Firste lassen den Blick auf größere Räume in einer zweiten Etage zu.
Insgesamt waren 12 Leute an der Grabung beteiligt.
Oberste Prioprität hatte in den kommenden Wochen die Sicherung der Sedimetwände des Grabungsstollens, da diese bei Wasserzulauf wieder zusammenfallen konnten.
Gedächtnis behalten werden





Die nachfolgenden Bilder lassen erahnen, wie sich in den letzten Jahren die Grabungsstelle gestaltet hat.

Foto 9/2008: Ingo, Horst und Lars an der Grabungsstelle.


Fotos 7/2009: Michael, Bodo, Lars, Edwin, Ingo, Gerhard (und nicht auf dem Foto) Benni, nach getaner Arbeit.

Die größten Probleme treten meist außerhalb der Höhle auf. Hier in Form eines verklemmten Reißverschlusses.
Wenn allerdings Probleme in der Höhle auftreten, dann sind sie meist äußerst problematisch. So auch am 1.11.2009, als unser Bodo zwischen großen Blöcken im "Neuland" eingeklemmt wurde. Nach einer 12-stündigen Rettungsaktion konnte er wohlbehlaten und unverletzt die Höhle auf eigenen Füßen verlassen.
Weitere Infos und Fotos zur "Westfortsetzung" finden sie hier und hier.
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Posted on 27 Jul 2009 by Damie
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